Abtreibungsfolgen

Traurige Frau Dr. Maria Simon, klinische Psychologin, untersuchte 110 Frauen an der Universitäts- Frauenklinik Würzburg. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Abtreibung häufig anhaltende psychische Störungen nach sich zieht, die erst später auftreten.

Abtreibung richtet sich gegen die Natur der Frau: Leben, das sich aus ihr und in ihr entwickelt, wird zerstört. Daraus ergibt sich - bewusst oder unbewusst - die psychische Kollision mit ihrer weiblichen Identität. Dasselbe trifft auch auf den Mann zu, dessen Kind nicht zur Welt kommen darf. Nur fällt bei ihm das Wachsen des kleinen Lebewesens im eigenen Körper weg. Achtzig Prozent der untersuchten Frauen klagen über psychische Spätfolgen Reue- und Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Stimmungsschwankungen, Depressionen, unmotiviertes Weinen, Angstzustände und schreckliche Träume.

All diese Folgen sind oft von funktionellen Störungen (Herz, Blutdruck, Magen und Darm, Kopf) begleitet, teilweise „verschieben" sie sich in solche Beschwerden oder aber auch in Organneurosen.

Ja, es gibt eine Hoffnung. Und es gibt Heilung. Und es gibt neues Leben.

Weit mehr als die Hälfte dieser Frauen konnte weder ihre ursprüngliche innere Ruhe noch die psychische Stabilität wiedergewinnen. Viele gestehen, dass sie an ihr Kind denken müssen, wenn sie Frauen mit Kindern sehen, und sich schuldig fühlen, weil sie Leben vernichtet hatten (Dabei bezeichnete sich nur die Hälfte der befragten Frauen als religiös, und nur ein Drittel fühlt sich an die Kirche gebunden, die Folgeerscheinungen lassen sich also nicht auf den Glauben allem zurückfuhren). Es steht fest, dass Frauen, die aus sozialen Gründen ihr Kind töten, im allgemeinen keinen anderen Ausweg sehen; sie befinden sich in einer depressiv-ängstlichen Reaktion. Sie meinen „zu müssen", ohne wirklich zu wollen. Üblicherweise verlangt jeder Patient vor einem Eingriff genaue Kenntnis darüber, was mit ihm geschehen wird. Bei der Abtreibung ist das anders: Die Frau will nichts sehen und raschest vergessen.

Ich habe vor 8 Jahren mein erstes Kind abgetrieben! Warum?? Wie konnte es passieren?? Meine Eltern hatten mich gedrängt, das zu tun, es wäre besser für alle Beteiligten! Meine Mutter sagt mir heute noch, dass es wahrscheinlich besser so war, da ich kurz vorher eine Rötelimpfung habe machen lassen! Aber war es das wirklich...

Der Entschluss wird durch die Haltung des Arztes besiegelt, nachdem die (sogenannte) Legalisierung das ursprüngliche Bewusstsein gegenüber Abtreibung verändert und natürliche Hemmungen aufgehoben hat. Führende Psychiater stellen nach der Abtreibung tiefe Depressionen der betroffenen Frauen fest - sowohl unmittelbar als auch später (besonders während der Wechseljahre). Im schlimmsten Fall führen sie zum Selbstmord der Frau, bedeutend öfter zu großem Schuldbewusstsein (vor allem bei sensiblen, zum Differenzieren fähigen Frauen). Dieses hält häufig sehr lange an, da der gewaltsame Abbruch der Schwangerschaft den Hormonhaushalt des weiblichen Organismus tief verletzt (eine organische Schädigung des endokrinen Systems ist nicht auszuschließen). Die dadurch erlittenen Qualen kommen häufig in Aggressionen gegenüber dem Vater des getöteten Kindes zum Ausdruck. Sehr viele der Frauen erklären, diesen Mann nicht mehr lieben zu können.

Kaputte Beziehung Die Erfahrung zeigt, dass eine Partnerschaft nach einer Abtreibung häufig aufgelöst wird, teils erst nach Jahren. Abtreibung ist unvereinbar mit einer intakten Partnerschaft. Häufig verlässt der Partner die Frau gerade deshalb, weil er ihre Gewissensbisse nicht erträgt oder ertragen will.

Das Töten des Kindes - es ist ein Töten der Liebe, und es führt zu einem Töten der Liebe. Depression und Aggression drohen, um mit der Zeit dauerhafte Persönlichkeitsstörungen hervorzurufen.

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