Freue mich riesig auf mein Kind

Ich kann dich sehr gut verstehen

Als hilfreich markieren Ein Stück Trauer wird bleiben... Ich bin 36 Jahre alt. Im letzten Jahr habe ich die Chance gehabt, Mutter zu werden. Doch ich habe mein Kind abtreiben lassen... Meine Situation war ohnehin schon aussichtlos: Ich bin arbeitslos und psychisch krank. Mein Freund lebte in Norwegen. Wir führten also eine extreme Fernbeziehung, in der wir uns nur alle 2 Monate für einige Tage sehen konnten. Es war immer sehr schön, doch ich wußte, es gab für uns keine Zukunft. Als ich dann im Oktober 2004 schwanger wurde, war es ein großer Schock! Mein Freund hatte schon 2 Kinder im Teenageralter und wollte keine weiteren mehr. Ich sah mich nicht in der Lage, eine alleinerziehende Mutter zu sein. Schweren Herzens entschied ich mich für eine Abtreibung. Der Eingriff verlief komplikationslos, doch ich hatte nicht mit den psychischen Folgen gerechnet. Neben meiner großen Trauer kämpfte ich mit Wut und Selbstvowürfen. Ich habe viel geweint und nachts hatte ich teilweise Albträume. Eine Zeit lang zog ich mich total zurück. Die Beziehung zu meinem Freund ging auch in die Brüche. So langsam finde ich ins Leben zurück. Im Moment mache ich eine ABM-Maßnahme und bemühme mich um neue Kontakte. Doch den Schwangerschaftsabbruch werde ich nie vergessen. Ein Stück Trauer wird bleiben... Andrea

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