Als hilfreich markieren Es wird dich immer wieder verfolgen… Es gibt zwei tage in meinem Leben, an denen ich mich in meiner Wohnung einsperren möchte und auch nicht mehr raus will. Der Tag an dem ich mein Kind abtreiben ließ und der Tag des Geburtstermins. Es fing vor knapp zweieinhalb Jahren an. Ich lernte einen netten Mann kennen, so dachte ich damals. Wir gingen durch dick und dünn und nach einigen Monaten wurde ich schwanger, weil ich einen Infekt im Körper hatte und Medikamente nehmen musste. Da ich schon zwei gesunde Jungs habe, machte ich mir damals keine Sorgen und freute mich auf das Baby. Nur mein Partner war da ganz anderer Meinung und verlangte von mir, dass ich es abtreiben lasse. In einer Trotzphase sagte ich ihm: OK, du bist weg und das Kind auch. Ich schmiss ihn aus meiner Wohnung und blieb mit meinen Sorgen und dem ungeborenen Baby alleine. Ich wusste dass ich das auch schaffen kann, aber die Versprechen, die man von Freundinnen und Verwandten bekommt, dass sie einem helfen, darauf darf und kann man nicht bauen. Ich überlegte tagelang, was das Beste wäre, ich wusste es nicht. Ich entschloss mich dazu abzutreiben. Nachdem ich alle Formalitäten erledigt hatte, bekam ich den Termin im KH. Ich war nervös und wollte einfach nur sterben. Ich kam in den OP und es wurde alles vorbereitet. Keine der Schwestern oder Ärzte sprachen mir Mut zu oder fragten auch nur warum ich es tatIch wurde behandelt wie Schlachtvieh und als ich dann wieder aufwachte, merkte ich den Schmerz. Nein, nicht den Körperlichen sondern den seelischen Schmerz. Wie er mich von std. zu std. mehr auffraß. Es gibt nichts Schlimmeres als eine Abtreibung. Du zerstörst im enddefekt zwei Leben. Das des Kindes und dein eigenes. Du wirst nie wieder in deinem Leben vergessen, was du getan hast. Es wird dich immer wieder verfolgen und dich nicht los lassen. Man sieht auf der Strasse schwangere Frauen oder glückliche treusorgende Eltern mit Kinderwagen. Es ist immer zugegen. Wenn ich könnte würde ich die Uhr zurück stellen und dieses Baby bekommen. Und eins weiss ich mein Leben wird nie wieder so sein, wie es mal war. Egal, in welcher Situation man sich befindet, dass ist kein Grund zur Abtreibung. Alles ist zu schaffen!!! Michaela 

Dann sagte ich den Termin ab

Kann mir nicht vorstellen, wie es wäre ohne sie

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Tamara schrieb: Ich bin 21 Jahre alt und habe im März diesen Jahres mein Baby in der 9. Woche abtreiben lassen, weil es keiner wollte außer mir!Als ich in diesem großen Zimmer aufgewacht bin kam die Schester zu mir und ich fragte Sie ob es vorbei wär...
Noa schrieb: Also ich muss sagen, wurde recht früh aufgeklärt auch was ein Abbruch bedeutet. Ich wurde mit 15 schwanger und wollte das Baby behalten. Da mein damaliger Freund wusste, ich würde nicht abtreiben, tat er sein Bestes, dass ich es verlor.....
Anonym schrieb: Ich habe mir keine Gedanken um eine Schwangerschaft gemacht, als ich mit meinem jetzt Ex-Freund schlief. Wir hatten nicht verhütet, denn er hatte von seinem Arzt erfahren, dass er keine Kinder zeugen konnte. Er war 15 und ich bin und ...
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