Mit 16 wurde ich Mutter

Es ist schwer mit einem Gedanken zu leben

6x Als hilfreich markieren Ich musste erzählen, dass ich zu jung für ein Kind wäre.. Ich habe mir keine Gedanken um eine Schwangerschaft gemacht, als ich mit meinem jetzt Ex-Freund schlief. Wir hatten nicht verhütet, denn er hatte von seinem Arzt erfahren, dass er keine Kinder zeugen konnte. Er war 15 und ich bin und war 14. Als ich nach 5 Wochen heftige Unterleibsschmerzen bekam und mich morgens übergeben musste, dachte ich zuerst, ich hätte eine Magen-Darm Grippe. Als dann meine Periode dann nicht kam und ich Essstörungen hatte, bekam ich Angst. Ich machte zwei Schwangerschaftstests. Diese waren jedoch negativ. Nach einer Woche am 16 März 2004 ging ich dann doch zur Frauenärztin. Die Zeit im Wartezimmer war heftig. Ich war total nervös. Dann wurde ich gerufen. Sie machte erst einen normalen Ultraschall. Dann fragte sie mich, ob ich Essstörungen hatte. Ich bejahte. Dann sollte ich mich unten frei machen. Ich bekam langsam Panik. Sie machte einen Echten Ultraschall. Ich sah dass Bild. ICH WAR SCHWANGER; UND DASS MIT 14! Mir stiegen die Tränen in die Augen. Was würde meine Mutter sagen?? Ich zog mich wieder an und wir gingen ins Sprechzimmer. Ohne mich zu fragen, rief sie zuhause bei meiner Mum an. Diese regte sich total auf. Ich sollte sofort nach hause kommen. Ängstlich verließ ich die Praxis. Auf dem Weg nachhause musste ich erst mal eine Rauchen. Ich fragte einen Mann nach einer Zigarette ( meine erste ). Es tat mir richtig gut. Als ich daheim ankam schrie meine Mutter mich erst mal an. Ich sollte dass Kind abtreiben lassen. Ich widersprach ihr, und sagte, dass ich es nicht umbringen könnte, weil ich es schon auf dem Bild gesehen hatte und es in mir war. Ohne zu zögern schnappte sie sich das Telefon und rief bei einem Arzt an, der Abtreibungen übernahm. Am gleichen Tag noch fuhren wir zur Beratungsstelle. Ich musste erzählen, dass ich zu jung für ein Kind wäre und dass ich meine Schule erst fertig machen will. Dann bekamen wir die Bestätigung zur Abtreibung. 1 Woche danach fuhren wir zu einem Arzt, der Abtreibungen übernahm. Dieser klärte mich auf und sagte ich solle eine Tablette am nächsten Tag nehmen. Diese wäre die Vorbereitung für die Abtreibung. Wenn ich jedoch nicht dafür bereit wäre solle ich dass lassen und sie wegwerfen. Am nächsten Tag lag die Tablette auf meinem Frühstücksteller. Ich konnte nicht. Ich ließ sie einfach liegen. Meine Mutter musste es danach gesehen haben. Auf jeden fall brachte sie mir gegen Mittag einen Pudding, in diesem war die Tablette zerkleinert. Ich wusste es nicht. Nach drei Tagen hatten wir wieder einen Termin bei dem Arzt. Ich wollte eigentlich sagen, dass ich nicht abtreiben wolle, doch meine Mutter meinte, ich habe die Pille geschluckt. Ich bekam richtig Angst. Sie hatte eine große Tasche dabei in der Binden und ein T-Shirt enthalten waren. Ich musste die Sachen anziehen und kam dann in einen Raum mit einem Stuhl der aussah, wie der von meinem Frauenarzt, nur dass man bei diesem liegen müsse. Ich konnte nichts mehr sagen. Ich brachte keinen Ton mehr raus. Sie legten mir die Infusion.Als ich wieder aufwachte, sagte der Arzt, es wäre alles vorbei und erledigt. Wir fuhren nach hause. ICH HABE EIN UNSCHULDIGES KIND ERMORDET. Ich komme bis heute nicht klar damit. Ich bin noch immer 14 und weiß nicht was ich tun solle. Ich habe nachts Alpträume und kann nichts dagegen tun. Ich bete immer für das Kind. Die Abtreibung war am ende der 11. Schwangerschaftswoche. Sein Herz hatte schon geschlagen. Ich habe es umgebracht. Es ist tot. Ich brauche jemanden, mit dem ich darüber reden kann. Bitte schreibt mir. Ich wäre dankbar!! tartelt@firemail.de Anonym

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