Zeugnisse

Liebe Besucherinnen und Besucher! Schreiben auch Sie Ihr eigenes Erlebnis nieder. Nichts wirkt überzeugender als eine selbst erlebte Geschichte. Somit helfen Sie den armen Ungeborenen und deren Eltern.

2x Als hilfreich markieren Mein ungeborenes MädchenDetails Liebe Frauen, den Schmerz den man erlebt, wenn man die Abtreibung vollzogen hat, kann man nicht nachfühlen, wenn man ihn nicht selbst erlebt hat. Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit ihr sterben. Ich habe zu Hause die letzten Tabletten für die Abtreibung genommen und ich habe eine Woche durchgeblutet. Ich rede nicht von normalen Blutungen einer normalen oder stärkeren Periode. Ich musste stündlich wechseln, ich hatte Schmerzen und ich hatte Wehen als ich still und heimlich zu Hause abgetrieben habe. Mein Arzt hat versucht, mir den Weg zu erleichtern - er war immer sehr nett und hat versucht mich zu trösten und für mich da zu sein. Aber ich habe alles nur wie durch einen Nebel wahr genommen. Ich wusste, bald ist es zu spät für eine Abtreibung, also musste es in der achten Woche sein. Ich habe sie gesehen als ich auf der Toilette war. Ich werde den Anblick nie vergessen. Bei der letzten Routine Untersuchung bat ich darum, dass mir mein Arzt das Ultraschallbild mit gibt - als Erinnerung - denn ich hatte das erste auch mit nach Hause genommen. Er sagte, er zeigt mir weder das Foto noch den Monitor. Denn das Herz hatte begonnen zu schlagen. Er sagte, dass er mir das nicht antun möchte. Ich hatte eine on off Beziehung mit meinem damaligen Freund, er hatte mich betrogen und ich konnte ihm nicht vertrauen - trotzdem konnten wir nicht voneinander lassen. Als ich schwanger wurde, war ich noch einmal bei ihm - in dem Wissen schwanger zu sein. Ich habe es ihm nie erzählt, weil er es nicht verstanden hätte. Ich konnte ihm das wichtigste im Leben nicht anvertrauen. Die erste Person, die davon erfahren hat, war die Dame am Telefon von der Techniker Krankenkasse.. ich bin danach in eine andere Stadt gezogen und habe versucht, neu anzufangen. Heute hat er eine neue Frau, mit der anscheinend alles perfekt ist-eine, die er besser behandelt als mich. Ich frage mich immer, warum er sie so gut behandelt und mich nicht und warum ich es verdient habe, so viel Herzeleid zu erleben. Aber ich bekomme keine Antworten und werde sie auch nie bekommen. Jeder Gedanke an mein ungeborenes Mädchen - und ja, ich weiss es einfach dass es ein Mädchen geworden wäre - lässt mich automatisch an ihn denken. Es ist ein Teufelskreis. wenn ich heute nochmal vor der Entscheidung stehen würde, würde ich das Kind bekommen. Egal ob mit oder ohne ihn und egal ob er der Wochenendpapa sein würde oder nicht. Ihr lieben Frauen - es ist es einfach nicht wert, dass ihr euch euer Leben lang Vorwürfe macht. Es gibt genügend Frauen die es ohne einen Partner geschafft haben - ich wollte das nicht. Ich wollte eine kleine super tolle schöne Familie haben und habe dafür meine Seele verkauft. An dem Tag als ich abgetrieben habe, habe ich meine Seele verkauft. Ich habe lange geschwiegen. Sehr lange wusste es keiner, weil ich keinem vertrauen wollte. Meine Kleine würde jetzt schon laufen und sicherlich hätte sie auch mal Mama gesagt. Aber da ist niemand, wenn ich nach Hause komme und ich weiss, dass selbst ein anderes Kind oder eine weitere Schwangerschaft niemals über den ersten Schmerz hinweg trösten würde. Man kann das ungeborene Kind nicht ersetzen. Es ist unmöglich. Die Leute sind immer so klug und sagen, ach du hast noch Zeit du bist doch erst 29 Jahre jung. Aber das hat nichts mit Zeit zu tun. Zeitweise wirst du dir wünschen, dein Leben wäre schon vorbei. Ich habe in den 29 jungen Jahren mehr erlebt, als manch einer im ganzen Leben und ich würde alles besser machen, wenn ich könnte... Seitdem ich abgetrieben habe, sind die Farben nicht mehr bunt, die Sonne scheint nicht mehr und ich fühle mich nur noch alt und leer. Aufgebraucht und verbraucht. Ich wünsche euch, dass ihr die richtige Entscheidung trefft- ihr könnt das geschehene nicht zurück drehen. SIE

2x Als hilfreich markieren Macht es nicht, wenn ihr Zweifel dran habtDetails Ich bin 19, Ich war kurz vor dem 3. Monat als ich es erfahren hab... mein freund hat mich überredet es abzutreiben, es war das 2. Was ich verloren habe... jetzt in 2 monaten wär es soweit gewesen ... ich hätt mein baby gekriegt. Seit der abtreibung kann ich keine babys sehen ohne nerven Zusammenbrüche zu kriegen, ich lieg oft im bett denk nach mach mir schuldgefühle und denk einfach an dieses was wäre wenn ... ich hatte schreckliche schmerzen an dem tag (bin auch fast ohnmächtig geworden) es weiß fast niemand davon und dass macht mich fertig .. ich hab niemand zum reden da ich meine beste freundin wegen dem thema verloren habe und mein freund nicht darüber reden möchte .. ich rate jeder frau wenn man zweifel dran hat nicht machen man bereut es !!! Mir fehlt dieses wunderschöne Gefühl ... Ich hoff ich werd es irgendwann mal richtig haben ... Alles liebe an alle die dass lesen ❤❤❤ Lb

5x Als hilfreich markieren Ich liebe dich so sehr, bitte verzeih mirDetails Ich habe meinen "Partner" am schmutzigen Donnerstag dieses Jahres gesagt, das ich Schwanger bin. Ich war 23 Jahre jung und konnte nicht absolut nicht auf meinen Geburtstag freuen. Ich lernte den Vater in einem Lebensmittelgeschäft kennen und Lieben vor 2 Jahren. Er war verheiratet Verlies seine Frau, wollte aber nur mich. Ohne Kind obwohl es seines war. als ich ihm von der Schwangerschaft erzählte meinte er nur er will es nicht es muss weg. Ich alleine, 23 Jahre jung und einen befristeten Arbeitsvertrag. Letztendlich habe ich für mich selbst & meinem Sonnenschein entschieden, dass es kein wir geben wird. Das es nicht geht, das ich das nicht kann. Aber ich bereue es zutiefst. Ich habe dieses Jahr nichts gefeiert und kann auch nicht, da es alles einfach nur schmerzt und weh macht. Ich weis nicht wohin mit mir. Ich weis nicht wo ich hin gehöre. Ich weis nicht was ich tun soll ich weis nicht wer ich bin. Ich weis nicht wohin mit meinen Gefühlen und der Trauer. Ich weis nicht ob es richtig ist was ich tue oder falsch ist was ich denke. Was mir geholfen hatt, war schreiben. Schreiben was auf der Seele Liegt, bzw was dein Sternenkind dir vorsagt. Als Anhang werde ich einen Brief schicken, der am 02.10.2016 in einer Flasche das Ufer verlassen hat und sich nun auf die Reise begeben hat. Mein Kind <3 du bist so fern und doch so nah <3 ich liebe dich sosehr :* bitte verzeih mir :* Lotta / Finn

7x Als hilfreich markieren Ich hoffe diese kleine unschuldige Seele ist glücklichDetails Am 21.6.2016 habe ich die größte und unüberlegte Dummheit meines Lebens gemacht ,die ich bis an das Ende meines Lebens bereuen werde. Ich habe mein gewünschtes, ungeborenes Baby getötet. Die Entscheidung war leider nicht zu 90 Prozent meine, sondern die meines Partners. Unsere Beziehung ist nicht intakt und erlebte viele Hochs und Tiefs zugleich innerhalb der 10 Monate unseres Zusammenseins. Ich liebe diesen Mann sehr und kann fest behaupten, dass es die Liebe meines Lebens ist zumal wir uns auch schon über 8 Jahre kennen. Ich habe mir immer Kinder gewünscht und war sehr glücklich als ich den positiven Schwangerschaftstest in meinen Händen hielt. So glücklich und erfüllt habe ich mich nie zuvor gefühlt. Ich überlegte direkt, wie ich es am besten meinem Partner beibringen soll. Als er mich von der Arbeit abgeholt hat, habe ich es ihm im Auto gesagt und die Reaktion, die ich mir erhofft hatte, habe ich leider nicht bekommen. Es war wie ein Schlag ins Gesicht und von da an ging es nur negativ weiter. Jeden Tag haben wir uns nur noch gestritten weil er die Meinung vertreten hat, dass wir kein Kind in so eine unstabile Beziehung reinsetzen dürfen und es von mir egoistisch wäre das Baby zu behalten. Ich habe jeden Tag geweint anstatt die ersten Wochen der Schwangerschaft zu geniessen. Ich habe sehr viel mit meiner Familie darüber gesprochen, die mir ihre Hilfe und Halt versichert haben und sich auf das Baby sehr gefreut haben. Auch meine Freunde haben mir ihre Hilfe und Unterstützung zugesagt, egal wie ich mich entscheide. Es hat mir sehr gut getan zu wissen ,dass ich doch nicht alleine, mit dem Wunsch ein Baby zu bekommen, da stand. Doch es kam alles anders als ich es von mir erwartet habe! Mein Partner hat es geschafft mich davon zu überzeugen zu der Schwangerschaftsabbruch Beratung zu gehen. Ich kam völlig fertig und aufgelöst raus und habe den ganzen Tag im Bett mit Weinen verbracht . Danach habe ich einfach nur funktioniert wie ein Roboter! Ich muss dazu sagen ,dass ich Vollzeit auf Selbstständigen Basis arbeite und mir natürlich auch um die Zukunft Sorgen gemacht habe, wie ich mein Baby ernähren soll, falls mein Partner sich davon abwendet. Und ich konnte es mir nicht richtig vorstellen vom Staat zu leben und auf Hilfe angewiesen zu sein. Nur das war die einzige Sorge ,die ich bei der ganzen Sache hatte. Und es ist aber kein Grund für mich gewesen die Schwangerschaft zu beenden. Ich habe mir sogar schon vorgestellt, wie ich alleine das Baby bekomme und groß ziehe. Eine Woche später hatte ich den Termin bei dem Arzt, der das durchführen sollte (medikamentös) In dieser Woche habe ich gehofft, dass mein Partner doch die Meinung ändert und wir uns aufraffen und das Baby behalten. Meine jegliche Hoffnung ist aber geplatzt in dem Moment ,wo ich im Wartezimmer darauf wartete die ersten Medikamente einzunehmen und mein Partner auf dem Parkplatz im Auto auf mich gewartet hat . Es ging alles sehr schnell ich habe die Medikamente eingenommen und durfte nach 20 Minuten gehen. Im Auto bin ich zusammengebrochen und konnte nicht aufhören zu weinen weil ich genau in dem Moment realisiert habe, was ich eigentlich eingerichtet habe. Es war aber viel zu spät. Zwei Nächte später musste ich noch mal zum Arzt um die anderen Medikamente zu nehmen und somit den endgültigen Abbruch einzuleiten. Mein Partner war dabei und hat mich unterstütz und durch die höllischen Schmerzen begleitet. Als wir daheim waren, war ich seelisch leer und nicht mal böse auf meinen Partner. Ich habe einfach nix gefühlt. Und konnte nicht mal richtig weinen. Erst jetzt 3 Wochen später fühle ich mich schuldig, kaputt und weine ununterbrochen. Jede Nacht träume ich von meinem Baby , das nach mir ruft und die Hände zu mir ausstreckt. Ich bin körperlich krank geworden und in der Seele sieht es noch schlimmer aus. Ich kann nicht alleine daheim sein und generell die Zeit wo ich alleine bin, ist unerträglich. Ich hasse mich , die Welt, die Umstände ich dachte ich könnte meinen Partner hassen...e isst aber nicht so ...so sehr muss ich ihn wohl lieben, dass ich nur in mir nach der Schuld suche und diese auch nur mir gebe! Ich habe mir selber eine tiefe Wunde in meinen Herz und meine Seele zugefügt ,die ich nicht heilen kann.Nicht so lange ich lebe. Der Selbsthass ist so groß ,das ich nicht weiss wohin damit geschweige der Schuldgefühle. Ich bete aber fühle mich dabei ,wie der größte Verbrecher dieser Welt und möchte einfach nur bestraft werden für meine Tat. Ich habe gehofft ,dass mein Partner mich für ein ein Paar Tage weg bringt damit ich auf andere Gedanken komme , nur bisher konnte er aus beruflichen Gründen nicht und alleine schaffe ich nicht weg. Es ist alles so verflixt und ich weiss, dass ich nicht böse auf meinen Partner sein kann weil letztendlich war ich diejenige, die diesen Schritt unüberlegt aus Feigheit aus immer welchen Grund gegangen ist. Ich kann nur hoffen, dass unsere Beziehung es übersteht und ich in ein Paar Jahren vielleicht Tage erlebe ,wo ich wieder glücklich sein kann ...nur jetzt fühle ich mich nicht lebendig und hoffe jeden Morgen aufzuwachen und zu realisieren, dass es ein böser Traum war. Ich hoffe es wird mir verziehen und ich eine weitere Chance auf das Leben bekomme. Ich hoffe, dass mein Baby wieder geboren wird in eine Familie, das es verdient. Ich hoffe das mein Sternchen, was ich schon angefangen habe zu lieben, die Eltern bekommt, die nicht mal eine Sekunde daran zweifeln es zu bekommen. Ich hoffe diese kleine unschuldige Seele ist glücklich ,da wo es ist und kann mir verzeihen und kommt nicht mehr so verloren in meine Träume. Ich hoffe eines Tages träume ich von meinem Baby, wie es glücklich woanders ist und mir verzeiht. Ich liebe dich mein Baby und du bleibst bis ans Ende meiner Tage in meinem Herzen. Tanja

3x Als hilfreich markieren Du schaffst das nicht - ich habe abgetrieben. Details Pfingsten 1985 Ich habe abgetrieben, noch im legalen Zeitraum, wie mans so nennt. Ich hatte derzeit schon zwei Mädchen, das letzte 1984 geboren. Im Nacken saß immer meine Mutter, mit dem Argument:Du schaffst das nicht. Wir wohnten gemeinsam in einem Einfamilienhaus und ich stand , trotz verheiratet, immer noch unter der Fuchtel der Mutter. Sie schürte in mir absolute Selbstzweifel zum Selbstvertrauen. Heute, nach einunddreißig Jahren, tut es mir absolut weh. Ich weiß als Christ, dass mir vergeben werden kann oder ist. Es tut unglaublich weh, sich vorzustellen, dass ein Mensch diese schöne Erde nicht sehen durfte. LG brigitte

MeinBaby.Info auf Facebook