Als hilfreich markieren hallo zusammen. erst mal möchte ich... hallo zusammen. erst mal möchte ich ein ganz großes lob an die herrausgeber dieser seite geben. ich finde es einfach toll wie sehr Sie sich dafür einsetzen um frauen besser aufzuklären. teilweise lese ich immer noch das ein embryo bis zur 12. Woche kein lebewesen ist. ich bin zum glück nicht in die lage gekommen mich entscheiden zu müssen, ob ich ein kind bekomme oder abtreibe. ich habe vor zwei jahren schon einmal fotos von abgetriebenen kindern gesehn und sie haben mich damals zu tiefst getroffen und auch heute noch könnte ich weinen, wenn ich diese bilder sehe. ich habe einen kleinen bruder von gerade mal einem jahr und eine nichte von 1 1/2 jahren. ein leben ohne die beiden könnte ich mir nicht vorstellen. natürlich kann mein bruder ziemlich anstrengend sein aber ein lächeln von ihm entschädigt meine familie und mich für alles. ich finde ein ganz heikles thema ist die abtreibung bei behinderten kindern. meine nichte ist ohne linken unterarm geboren. vor ihrer geburt wussten wir nichts davon. die meinungen ob es gut oder schlecht war davon nichts zu wissen, gehen in unserer familie weit auseinander. aber alle sind froh das meine nichte nun bei uns ist. meine schwester hat immer gesagt das sie genau gewusst hat das sie nicht abtreiben würde, auch wenn sie wüsste ihr kind ist behindert. aber genau wissen ob es nicht doch anders gewesen wäre kann man nicht. nun wo meine nichte 1 1/2 jahre alt ist würde so eine frage bei uns in der familie nicht mehr auftreten, denn auch wenn wir am anfang angst vor der zukunft hatten und viele fragen, ist es für uns heute eine selbstverständlichkeit. sie ist wirklich so perfekt wie jedes andere kind auch und meistert alles. wenn ich bedenke das vielen kindern die chance auf ein leben genommen wird, weil sie auf den ersten blick äußerlich anders erscheinen oder erscheinen würden, wenn sie geboren wären, bewegt mich wirklich sehr. meistens ist es die angst vor dem unbekannten die die eltern eines behinderten kindes dazu veranlasst abzutreiben. ich mache keinem einen vorwurf, wenn sich eine mutter dazu entscheidet ihr kind abzutreiben, egal ob behindert oder nicht. doch sollte sie davor bedenken das sie nicht nur für sich selbst eine entscheidung trifft, sondern auch die eines ungeborenen lebewesens, das ebenfalls leben will. es gibt genug alternativen zur abtreibung auch wenn diese vielleicht schwerer zu gehen sind. der einfachste weg ist nicht immer der beste. Ich wünsche allen werdenden muttis alles alles gute. Und auch denen die sich für eine abtreibung entscheiden, wünsche ich sehr viel beistand, vielleicht sogar so viel das sich die ein oder andere doch gegen eine abtreibung entscheidet. liebe grüße roxana Roxana (16 J., aus Schwalmtal)

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