1x Als hilfreich markieren Ob es hilft??? Ich habe schon oft gehört, dass es hilft, wenn man über die Abtreibung und den damit verbundenen schmerzen redet, oder schreibt...dies versuche ich jetzt mal. Meine Abtreibung liegt noch gar nicht so lange zurück, es war 22.02.2002, ein Datum, was sich bei mir sehr eingeprägt hat, genau wie das Datum: 01.09.2002, denn das war der vorrausichtliche Geburtstermin meines Kindes. Es fing alles damit an, dass ich einen Mann traf, den ich liebte und von dem ich auch ein Kind wollte, da ich schon recht lange einen Kinderwunsch hegte. Eines Tages war es dann soweit, ein Schwangerschaftstest bestätigte meine Vermutung ich was überglücklich, ebenso wie mein damaliger Freund. Jedoch erfuhr ich unmittelbar später, was für ein Heuchler mein Freund war und deckte so manche Lüge auf. Ich entschied mich ihn zu verlassen und mein Kind alleine großzuziehen. Ich hatte alles veranlasst und beantragt, machte mich überall kundig und dachte nicht im Traum an eine Abtreibung. Als ich mich von meinem Freund trennte, verkraftete er es nicht so gut. In den 3.5 Monaten, in denen ich schwanger war, machte er mir und meinem Kind das Leben zur Hölle. Er wollte mein Kind um jeden Preis. Er drohte mir, zahlte kein Geld(leider war er mein Chef)....etc! All diese Probleme, die mich in meinem Zustand extrem aufwühlten, führten zu Blutungen und nervlichen Zusammenbrüchen. Er drohte mir, zahlte kein Geld (leider war er mein Chef)....etc! All diese Probleme, die mich in meinem Zustand extrem aufwühlten, führten zu Blutungen und nervlichen Zusammenbrüchen. Da er ein reicher Mann war, konnte er so manche Drohung war machen. Ich setzte mich mit meiner Sozialberaterin zusammen die mich dann fragte, ob ich von so einem Menschen ein Kind haben möchte, zumal er sein Leben lang einen Fuß in unserer Tür hat, aufgrund des Sorgerechtes...bzw. Besuchsrecht. Dieser Mann hat uns die erste Monate schon erheblich erschwert und ich wollte das meinem Kind und auch mir ersparen, also entschloss ich mich zu einer Abtreibung. Ich hatte mich so wahnsinnig auf mein Baby gefreut...nichts sehnlicher wünschte ich mir und fand es trotzdem als das Beste, meinem Kind ein Leben mit solch einem Vater zu ersparen. In meinen Augen hat er mein Kind getötet, nicht ich und doch weine ich täglich um mein Baby und unsere gemeinsame Zukunft, die dieser Mann auf dem Gewissen hat. Ich empfinde eine Schuld meinem Kind gegenüber und denke, dass ich diese Schuld erst abstreifen kann, wenn ich meinem nächsten Baby sein Leben geschenkt habe. Meine Entscheidung war richtig, davon bin ich überzeugt, es ändert jedoch nichts daran, dass ich es töten ließ. Vielen Dank, dass ich das mal loswerden konnte...für Ratschläge und Fragen stehe ich gerne allen zur Verfügung unter: rzimbehl@gmx.de Ramona 

Ich habe dieses Kind so sehr gewollt!

Macht niemals den selben Fehler wie ich!

Heute am meisten gelesen
egal schrieb: Hallo an alle, ich habe keinerlei verständnis wenn eine frau ihr Kind umbringt. Für mich ist und bleibt es Mord,egal in welcher woche frau ist. Wenn man keine Kinder will,sollte man zum gyn gehen und sich über ss.-verhütung beraten lass...
Milka schrieb: Hallo ihr lieben leute, bin zum 2. mal schwanger. Mein 1. Baby habe ich verloren und sehr darunter gelitten. Mein 2. würde ich gerne bekommen, aber ich habe keine ausbildung und mein freund will nicht noch eins, da er schon eine 2j. to...
Landia schrieb: Mein erster Gedanke war "Oh, das kannst du jetzt gar nicht gebrauchen!" mein zweiter "Da ist das Herzchen, das wäre Mord, du bist keine Mörderin!" und nun seht euch mein Schatz an, ich habe meine Entscheidung nie bereut, ich hab sovie...
Melli schrieb: hallöchen habe 2005 in der 7.ssw ein Abort gehabt.und jetzt in okt 2006 auch wieder!Die Ärzte meinten es sei alles in ordnung bei mir.Sollte ich mein Freund mal zum untersuchen schicken?ich will nicht aufgeben da wir uns so sehr ein Ba...
MeinBaby.Info auf Facebook Rss